Carlow oder wo man nicht gewesen sein muss...
Carlow, die "Hauptstadt" des Countys gleichen Namens, ist fürchterlich langweilig. Es war eine klassische Provinzstadt, bis man mit dem wirtschaftlichen Aufschwung versuchte, postmoderne Bauten mit den klassischen Strassenbild zu verbinden, dies ist hier noch gründlicher misslungen als in Cork, liegt vielleicht daran, dass Carlow wesentlich kleiner ist!
Die verbliebenen Reste der Burg inmitten der Stadt sind zwar mit einem kleinen Part verschönert, von den Anwohnern jedoch mit Müll gründlich verdreckt und mit Spraydosenfarben beschmiert worden... kurz: spart Euch die Zeit und fahrt lieber gleich nach Kilkenny, die Stadt lohnt sich und nicht weit entfernt.
Ein Phänomen in Irland ist, dass die verfetteten Iren am liebsten soweit fahren können, wie es eben geht, deswegen fahren sie auch zur Grabpflege im Friedhofsgelände rum, nach dem Motto, nur kein Gramm Fett verlieren, schliesslich war es teuer genug!

