Der Ire Obama auf Staatsbesuch

Veröffentlicht auf von my-green-discovery.over-blog.de

Die Iren sind stolz auf die Leute, die ausgewandert sind, um im Ausland etwas zu werden. Da kann man sich mal im Umkehrschluss überlegen, was für Menschen dann im Land bleiben... nun ja.

 

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, befindet sich gerade in Irland, für ca. 24 Stunden. Wow!

 

Airforce One landete in Dublin, Obama traf die Präsidentin der Republik Irlands und den Regierungschef. Dann rollte er mit Gattin Michelle im eigenen Auto, "The Beast" genannt zur Botschaft der USA in Dublin.

Die Limousine verfügt über alle möglichen Schutzsysteme. Die gepanzerten Türen sind 20 Zentimeter dick, die Reifen funktionieren auch bei einem Platten. Zudem ist die Luftzirkulation unabhängig von der Umgebung - für den Fall eines Angriffs mit Chemikalien. Im Inneren befindet sich eine Art Kommandostand für den Präsidenten und wahrscheinlich auch eine Docking-Möglichkeit für seinen iPod. Obama ist bekanntlich Apple-Fan, denn er hat der Queen bei einem Staatsbesuch mal einen vollgespielten iPod geschenkt. 

Nun hat das Biest dementsprechend auch einen weiten Radstand, und der wurde dem Fahrzeug beim Verlassen des Beschaftsgeländes zum Verhängnis.

"Eine gewöhnliche Metallschwelle hat "Das Biest", wie das Fahrzeug genannt wird, bei Obamas Besuch in Irland lahmgelegt. Der Zwischenfall ereignete sich, als der Cadillac aus der Tiefgarade der US-Botschaft in Dublin fuhr und das verlassen wollte. Als das Auto das Tor der Botschaft durchquerte, gab es ein lautes, knirschendes Geräusch und der Wagen kam zum Stehen. Das zeigen TV-Aufnahmen des irischen Senders RTE. Ursache für den festsitzenden Wagen war offenbar sein großer Radstand. Das Auto setzte mit seinem Unterboden auf der Metallschiene auf, nachdem es mit den Vorderrädern bereits darüber hinweggefahren war. An der Metallschiene kann offenbar ein Tor verankert werden.

 

Sicherheitsbeamte liefen zu dem festsitzenden Auto. Ein Mann stieg aus der Fahrertür aus und betrachtete den Schaden. Die Fernsehbilder zeigen, wie die Zuschauer vor Ort lachten, feixten und die gestrandete Limousine fotografierten." (Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,764413,00.html)

 

youtube hat dazu auch schon das passende Video: http://www.youtube.com/watch?v=wS29XlyFRZ8

Obama hat dann seine Reise in einem der gepanzerten Fahrzeuge vom Secret Service bzw. im eigens eingeflogenen Helikopter fortgesetzt. Man besuchte das Dorf Moneygall, in dem Obamas Ur-Ur-Urgroßvater als Schuster lebte. RTE berichtete live von dem Besuch, denn ein anderer Zweig der Familie lebt dort nach wie vor. Einer besitzt den örtlichen Pub "Hayes Inn" und so zischten Barack und Michelle im Kreise der Familie erstmal ein frisch gezapftes Guinness, bevor es dann im Geländewagen und "Eagle 1" wieder nach Dublin ging.

Ob "The Beast" vor Ort den Gnadenschuss bekam, ist bislang nicht bekannt.

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